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4/2011 27. Jahrgang
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25 Jahre VZ
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Ehrgeizige Straßenbauprojekte in Norwegen: Einfahrt Oslo-Tunnel (K.-P. Kalwitzki)
 
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Adagio im Auto

„Sicheres Fahren erfordert entspannte Autofahrer. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet entsprechende Musik. Von Verkehrspsychologen wissen wir: Aggressive und besonders laute Musik bleibt in der Regel nicht ohne Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Deshalb lautet die Empfehlung, im Auto Musik auszuwählen, die das Konzentrationsvermögen unterstützt, Aggressionen entgegenwirkt und zur Entspannung beiträgt“.

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat sich für die CD "Adagio im Auto" (unser Zitat stammt aus seinem Grusswort zum Erscheinen) selbst ans Klavier gesetzt und ein Klavierkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart eingespielt. Pro verkaufter CD wird ein Euro als Spende der Aktion Kinder-Unfallhilfe zufließen. Neben Ramsauer haben sich  namhafte Pianisten beteiligt. Die Aktion wurde u.a. vom Güterverkehrsverband BGL, den Straßenverkehrsgenossenschaften und der Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) unterstützt.

Man sollte Ramsauers Beitrag zur Verkehrssicherheit nicht mit einem geringschätzigen Lächeln abtun oder sich gar lustig darüber machen. Etwa gerade jetzt, wo er und sein Ministerium das nationale Verkehrssicherheitsprogramm 2011 vorgelegt haben (vgl. Beitrag im aktuellen Heft). Vielmehr sollte man anerkennen: Mutig ist er. Und irgendwie auch sympathisch, auf diese Weise für eine gute Sache persönlich einzutreten.

Zum aktuellen Heft

Persönlich eintreten wollen Jörg-Michael Sohn und Klaus-Peter Kalwitzki für ihre hohe Affinität zu Norwegen. Sie besuchten das Land in den vergangenen 25 Jahren immer wieder gerne, und es entstand die Idee, einmal nicht aufgrund von Literaturrecherchen, sondern aufgrund eigener Erfahrungen, Eindrücke und Gespräche mit Einheimischen darzustellen, wie sich der Verkehr in einem der reichsten Länder Europas bis heute entwickelt hat und wie er sich von den Verhältnissen in Deutschland unterscheidet. Herausgekommen ist ein Gespräch.

Mit dem Thema Shared Space haben sich die VZ bereits mehrmals befasst. Cathérine Hartmann tut dies in diesem Heft aus psychologischer Sicht. Sie hat kürzlich im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit an der Universität Hamburg die psychologische Wahrnehmung und Wirkung von Shared Spaces im Vergleich zu anderen Verkehrsstraßen empirisch untersucht und berichtet über ihre Ergebnisse.

Was die Psychologie zum Verständnis von Mobilität beitragen kann, ist auch Gegenstand des folgenden Aufsatzes von Tina Gehlert und Katrin Dziekan, die die 9th Biennal Conference on Environmental Psychology in Eindhoven besucht haben. Die Konferenz hat sich in den letzten Jahren zu einer europäischen Plattform für umweltpsychologische und speziell mobilitätspsychologische Themen entwickelt. Die Autorinnen geben einen Überblick über die aktuellsten Forschungsergebnisse der Mobilitätspsychologie.

In VZ 3/2011 stellte Prof. Heiner Monheim die bundesweite Strategie des österreichischen klima:aktiv mobil-Programms vor. Wie eine Region in diesem Land mit einem ganzheitlichen Ansatz auch das Verkehrsverhalten von Einheimischen und Touristen zu verändern versucht, zeigt das Montafon, die südlichste Region Vorarlbergs. Jürgen Brunsing hat dort Beispiele einer klimaschonenden und effizienten Verkehrsorganisation gesammelt und stellt sie hier vor.

Der Sicherheit im Straßenverkehr widmen sich zwei weitere Beiträge:

Der eine fasst die Eindrücke von drei Fachveranstaltungen zum Thema zusammen, in denen über die folgenreichsten Verkehrsdelikte diskutiert wurde: Fahren unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol und Medikamenten, Mehrfach-Regelverstöße und speziell überhöhte Geschwindigkeit. Klaus-Peter Kalwitzkis Bericht fokussiert auf Ursachen, Rahmenbedingungen sowie Möglichkeiten der Ahndung und Behandlung.

Im anderen haben Jürgen Brunsing und Klaus-Peter Kalwitzki das nationale Verkehrssicherheitsprogramm 2011 des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unter die Lupe genommen und informieren über die wichtigsten Inhalte sowie die Reaktionen verschiedener Verkehrsverbände. - Die CD „Adagio im Auto“ wird übrigens in diesem Programm nicht aufgeführt.

Im Download-Bereich haben wir unser Gesamtinhaltsverzeichnis "25 Jahre VZ" (1985-2010) eingestellt !

Zum Jubiläum bieten wir unseren 25. Jahrgang 2009 zum Sonderpreis an (4 Hefte inkl. Versand: 12 Euro; solange der Vorrat reicht).

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Aktuelle Termine
  
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(Für rechtzeitige Hinweise auf Veranstaltungen sind wir dankbar. Redaktionsschluss jeweils Mitte Februar, Mai, August und November!)

Deutscher Verkehrsgerichtstag vom 25. bis 27. Januar 2012  in Goslar, veranstaltet von der Deutschen Verkehrsakademie (www.deutsche-verkehrsakademie.de).

Dortmunder Konferenz 2012 Raum- und Planungsforschung am 9. und 10. Februar 2012 zum Thema „Mobilitäten und Immobilitäten: Menschen – Ideen – Dinge – Kulturen – Kapital“. Info, Mail

Konferenz und Fachmesse "IT-Lösungen im öffentlichen Personennahverkehr vom 15. bis 17. März 2012 in Karlsruhe. Info

BNV-Kongress 2012 am 23. und 24. März 2012 in Kassel, veranstaltet vom Bundesverband niedergelassener Verkehrspsychologen (BNV). Schwerpunktthema „Verkehrspsychologische Arbeit mit Punktetätern. Info

9. Deutscher Nahverkehrstag am 29. und 30. März 2012 in Trier - Forum und Fachtagung für den öffentlichen Nahverkehr. Info

6. Fit to Drive-Kongress am 26. und 27. April 2012 in Barcelona (Spanien), veranstaltet vom VdTÜV in Kooperation mit Editorial Tráfico Vial S.A., der katalanischen Verkehrsbehörde Servei Català de Trànsit, dem spanischen Psychologenverband  und der Psychonomy Research Unit der Universität Valenciaes. Info.

16. ECOMM (Europäische Konferenz für Mobilitätsmanagement) vom 12. bis 14. Juni 2012 in Frankfurt am Main, in Verbindung mit der Deutschen Konferenz zum Mobilitätsmanagement (DECOMM). Themen u.a.: sozio-demographischer Wandel, Kooperationen zwischen Städten und regionalen Akteuren, Elektromobilität, Erfahrungsaustausch über Kooperationen in EU-Projekten. Info


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Veröffentlichungen
- eine aktuelle Auswahl von Rezensionstiteln und Literaturhinweisen
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